Dienstag, 28.03.2023

Ralph Jacoby gibt der Wirtschafts Woche Auskunft zum Weg in den Aufsichtsrat

Aufsichtsräte wie Ralph Jacoby werden häufig gefragt, wie sie zu ihrem Mandat gekommen sind. Die WirtschaftsWoche berichtete in der ersten Aprilwoche über verschiedene Wege in das Gremium und interviewte verschiedene Aufsichtsräte nach ihrem Werdegang, u. a. auch Ralph Jacoby.  

Den Auftakt macht die Geschichte von Multi-Aufsichtsrätin Professorin Yasmin Weiß, die schon im Alter von 34 Jahren ihr erstes Amt bei einem Halbleiterhersteller wahrnahm und heute rund 5 Aufsichts- und Beiratsmandate pflegt.

Es sei ein Wandel in der Besetzungspolitik erkennbar und wer Mitglied des Kontrollgremiums wird, sei nicht mehr die Frage, wer wen zum Golf oder zu anderen elitären Unternehmerversammlungen begleite, resümiert die WirtschaftsWoche. Die Besetzungspraxis wird professioneller, wird Wissenschaftlerin Philine Sandhu im Artikel zitiert. Sie forscht an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht zu Corporate Governance Fragen. So sind geschlechtergemischte Zusammensetzungen der Boards keine Seltenheit mehr und häufig sogar Bedingung institutioneller Investoren.

Laut einem befragten Headhunter sind derzeit Kandidaten besonders gefragt, die im Bereich Sustainability / Nachhaltigkeitsthemen und digitale Transformation kompetent und erfahren sind.

Die wenigsten wissen, dass es z.B. das Angebot zur Zertifizierung zum Aufsichtsrat an der Deutschen Börse gibt. Die Ausbildung ist in Deutschland keine Pflicht und kann ebenso ein Auswahlkriterium für die Besetzung sein.

Ralph Jacoby gehört zu der Kategorie „Seitenwechsler-Aufsichtsräte“: Sie haben sich in der Vergangenheit vorteilhafterweise selbst in der Funktion als Vorstand einem Kontrollgremium stellen müssen und zählten so zu den „Kontrollierten“. Das bringt eine überaus relevante Erfahrung für die Berufung in solche Gremien. Ralph Jacoby rät Interessenten an einer solchen Position – insbesondere zu Beginn einer Mandatskarriere – im Thema „sattelfest“ zu sein. Da hilft es etwa, zunächst in der bekannten Branche einzusteigen und sich von dort aus weiterzuentwickeln.

 Ralph Jacoby blickt mittlerweile auf mehr als 15 Jahre Erfahrung als Aufsichtsrat und Beirat in verschiedenen Unternehmen unterschiedlicher Branchen zurück. Gerade bei Unternehmen und Unternehmern des deutschsprachigen Mittelstands sind seine Erfahrung und sein Rat deshalb besonders gefragt und geschätzt.  

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